

Vereinsgründer und 1. Präsident
Karl SCHROTT

Die Gründungsmannschaft 1975

Die modernisierten Kegelbahnen
im GH Schrott

Die Mannschaft 2004/2005 wurde Kärntner Meister und schaffte den Aufstieg in die 2. Bundesliga-Süd

Meister der 1. Bundesliga 2009/2010

3. Platz Österreich-Cup 2011

NBC-Pokal 2011 in Skopje (MKD)

Sieger der BL-Relegation 2023

Meister 1. Bundesliga Ost 2024/2025

WM Bronze für Rafael Waldhauser

Europameister Rafael Waldhauser
Karl SCHROTT (Foto links) baute 1963 als einer der ersten Klagenfurter zwei vollautomatische Kegelbahnen und erweiterte diese im Jahre 1970 auf vier Bahnen. Diese Sportanlage sollte in den später vielen Vereinen und Sportkeglern als Heimstätte dienen.
Gemeinsam mit Richard Lamprecht und Hans Zalto gründete er im Sommer 1975 den Kegelsportklub Klagenfurt - Kegelbahnen Schrott, kurz KSK SCHROTT genannt, und wurde mit dieser Mannschaft als Präsident und aktiver Spieler bereits im ersten Anlauf Kärntner Mannschaftsmeister.
In der Saison 1984/85 holte Obmann Hans Zalto zum Unmut des Präsidenten auch die Damenmannschaft seiner Frau in den Verein. Die Damen waren durchaus erfolgreich, aber im Sommer 1985 kam es zum großen Bruch zwischen der Zalto-Dynastie und unserem Präsidenten - eine Spaltung des Vereins war die Folge.
Karl Schrott modernisierte die Kegelanlage und erweiterte diese auf 6 Kunststoffbahnen. Er brachte wieder frisches Blut in die Mannschaft. Mit den Neuzugängen Karl Krauss, Günther Stradulla, Hugo Sussitz, Kurt Ratz und Wilfried Brugger gestärkt, konnten erneut große Erfolge erzielt werden. Die neue Zielsetzung aber lautete nun Aufstieg in die erst kürzlich gegründete Bundesliga.
Während die Mannschaft auf den besten Weg war, dieses Ziel zu erreichen, kam Sponsor und Präsident Karl Schrott in der Nacht des 18. März 1991 bei einem Verkehrsunfall tragisch ums Leben und konnte somit den Titel des Kärntner Mannschaftsmeisters nicht mehr in unserer Runde feiern. Da weder die Besitzverhältnisse des Lokals, noch die finanzielle Sicherstellung des Vereins geklärt waren, blieb der Bundesliga-aufstieg weiter ein Traum.
Unter Neo-Präsident Karl Schrott jun. gewann die Kampfmannschaft 1991/92 den Kärntner Cup und beendete die Meisterschaft auf Platz drei. Da aber Karl Schrott jun. das Gesellige über das Sportliche stellte, kamen etliche Spieler mit dem neuen Präsidenten nicht klar und verließen über kurz oder lang den Verein.
Im Sommer 2001 kam es zum endgültigen Bruch mit Karl Schrott jun. und der Verein wechselte ins Leistungszentrum des Kärntner Sportkeglerverbandes. Der Heimvorteil war dahin, aber für die Nachwuchsarbeit bot das LZ jedoch beste Bedingungen und wir konnten bald erste Früchte ernten. Auch in der Mannschaft lief es wieder besser und im Sommer 2004 bekamen wir sogar die Chance, über ein Qualifikationsspiel in die 2. Bundesliga aufzusteigen, scheiterten aber mit dem vorhandenen Kader knapp.
Ab der Saison 2004/05 ging es sportlich steil bergauf. Schöne Erfolge bei ASKÖ-Meisterschaften und etliche Medaillenplätze bei Kärntner Landesmeisterschaften folgten. Die Highlights waren aber der Meistertitel in der Kärntnerliga, gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga SÜD und der Vizestaatsmeistertitel von Junior Gernot Harder im Herren Einzel-Sprint. 2005/2006 dann Silber bei der ÖM Nachwuchs Paar durch Alexander Birbaumer & Markus Grimschitz (LZ) in der Schülerklasse.
Dank Sponsoren konnte sich der Verein mit dem slowenischen Nationalspieler Damjan Hafnar und Heimkehrer Daniel Waldhauser enorm verstärken und spielte in der 2. BL-Süd 2008/2009, als das Jüngste der gesamten Liga, bis zum Schluss um den Meistertitel mit - es reichte zwar knapp nur zu Silber, war aber zu diesem Zeitpunkt der größte Erfolg der Vereinsgeschichte und gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die neu gegründete österreichweite 1. Bundesliga.
Für die Saison 2009/10 wurde mit Milan Lesnik (SLO) der schnittlistenstärkste Spieler der 2. BL als weitere Verstärkung geholt und die Zielsetzung war ganz klar - Aufstieg in die Superliga, der höchsten österreichischen Spielklasse. Der erste echte sportliche Höhepunkt sollte aber die ÖM Paar U-18 sein, wo Michael & Günter Snieder mit jeweils persönlicher Bestleistung die Silbermedaille gewannen. Die Bundesligamannschaft konnte anfangs noch nicht ganz überzeugen, aber als beste Frühjahrs- und auch beste Auswärtsmannschaft eroberte das Team in der vorletzten Runde die Tabellenspitze und wie das Los wollte, kam es in der letzten Runde im LZ Klagenfurt gegen KSK Herz Armaturen zu einem echten Showdown um den Titel. In einer auf beiden Seiten nervös geführten Spiel behielt unser Team die Oberhand, gewann 6:2 und krönte sich zum Meister der 1. Bundesliga und stieg direkt in die Superliga auf.
Dank starker Rückrunde mit Heimstärke und einigen Auswärtserfolgen katapultierte sich das Team noch auf den finalen vierten Tabellenrang der Superliga hoch, was nach Verzicht von Deutschkreutz als Qualifikation zum internationalen NBC-Pokal 2011 in Skopje (MKD) reichte.
Krönender Saisonabschluss war aber der Öst. Mannschafts-CUP 2011 auf unserer Heimstätte. Mit Platz drei im Vorlauf erreichte das Team den erstmaligen Einzug in das Viererfinale und konnte dort ebenfalls Platz drei und somit die Bronzemedaille erobern.
Das Highlight der Saison 2011/2012 war die Teilnahme am X. NBC-Pokal 2011 in Skopje, Mazedonien. Unserem Team fehlten mit Platz fünf nur um 30 Kegel zum Einzug ins Viererfinale. Mannschaften aus Top-Nationen wie GER, SLO etc. wurden teils klar distanziert.
Finanzielle Gründe zwangen uns mit Saisonende von den Legionären Abschied zu nehmen. So wurde als Generalprobe der Kärntner-Cup bereits mit einer rein aus Klagenfurtern bestückten Mannschaft gespielt und auch gewonnen. Beim Österreich-Cup konnte dieses Team sogar das Viererfinale erreichen. Die mittlerweile zur Gewohnheit gewordenen Medaillen bei den Landesbewerben und ASKÖ Meisterschaften gab es auch weiterhin. Ohne Legionäre konnten wir aber in der Superliga nicht bestehen und mussten den Abstieg hinnehmen.
Für die Saison 2013/2014 bildeten wir mit der BSG BW LKH Klagenfurt eine Spielgemeinschaft und waren in der 1. Bundesliga und in der 2. Bundesliga Süd mit jeweils einer Mannschaft vertreten. Leider passte die Chemie zwischen den doch unterschiedlich strukturierten Vereinen nicht wirklich, so verließen wichtige Spieler noch während der Saison den Verein. In der 1. Bundesliga konnte zwar die Klasse gehalten werden, die zweite Mannschaft musste allerdings den Abstieg in den Landesverband hinnehmen. Mit Saisonende wurde die Spielgemeinschaft wieder aufgelöst.
Mit dem geschwächten Spielerkader folgte der Abstieg 2015 in die 2. BL-Süd. Ein sportliches Highlight sollte allerdings noch folgen. Bei den Staatsmeisterschaften 2015 im Einzel-SPRINT wird Josef Köstinger Vizestaatsmeister und Günter Snieder jun. erreicht den vierten Platz.
Eine Reform der Bundesligen, verbundenen mit Auflassung der 2. Bundesligen zwang uns in der Saison 2015/2016 zurück in den Landesverband.
Bei der Jahreshauptversammlung am 22.10.2018 legte Langzeit-Obmann Gerhard Witzelnig aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurück und Werner Rössler übernahm als Obmann die Führung des Vereins.
Nachdem zwei vergebenen Chancen konnte unser Team im Mai 2023 die Bundesliga-Relegation gewinnen und schaffte somit den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Zudem wurde eine Kooperation mit der Marktgemeinde Magdalensberg eingegangen und der Vereinsname auf Kegelsportklub (KSK) Klagenfurt - Magdalensberg geändert.
Mit Platz vier wurde in der 1. Bundesliga Ost ein Medaillenplatz nur knapp verfehlt. Details dazu sind in der Online-Blätterbroschüre im Abschnitt Publikationen zu finden.
In der Saison 2024/2025, unserer 50. Meisterschaftssaison, wollten wir die versäumte Medaille nachholen, aber auch im Titelkampf mitmischen. Es folgte ein wahrer Höhenflug. Lange Zeit blieb das Team in der 1. Bundesliga Ost ungeschlagen und konnte dann auch bereits vorzeitig den Titel und Aufstieg in die Superliga sichern. Die zweite Mannschaft in der Landesliga stand da nicht nach und sicherte ebenfalls vorzeitig den Titel, und auch der Kärntner Cupsieg wurde souverän gesichert. Das größte Highlight war aber die WM-Teilnahme von Youngster Rafael Waldhauser im ungarischen Székesfehérvár. Mit seinem burgenländischen Partner Jonas Plaukovits konnte Rafael im Paar-Wettkampf der Klasse U15 eine Bronzemedaille erspielen. Mit 1122 Kegel mussten sich die Beiden nur den Paaren aus Deutschland und Kroatien geschlagen geben. Mit Rang fünf im Tandem-Mixed Wettkampf gelang dem jungen KSK´ler eine weitere Top-Platzierung.
Zum Saisonabschluss folgte dann noch ein sensationeller 3. Platz beim Österreich-Cup in Wels.
Im Sommer 2025 wurden die Bahnen im LZ Klagenfurt komplett erneuert. Als inoffizielle Eröffnung veranstalteten wir ein internationales Vier-Städte-Turnier mit dem slowenischen Meister KK Triglav Kranj, dem kroatischen Meister und späteren Sieger der Champions League, KK Zaprešić, sowie dem burgenländischen Spitzenklub SKC Kleinwarasdorf, der auch dieses Turnier gewann. Auch der ORF war dabei, brachte einen Kurzbericht in »Kärnten Heute« sowie etwas später einen ausführlichen Bericht in »Dober dan, Koroška«. Sportlich konnte in dieser Saison in der Superliga der Klassenerhalt bereits vorzeitig gesichert werden. Zudem konnte unser Nachwuchs mit zwei Silbermedaillen bei den Öst. Meisterschaften glänzen. Das Highlight war aber die U-19 Europameisterschaft im Mai 2026 in Schwaz/Tirol. Unser Youngster Rafael Waldhauser krönte sich zum Europameister in der Kombination, zusätzlich holte er Silber im Einzel, Bronze im Sprint und im Tandem-Mixed. Im Tandem-Mixed gelang zudem mit Partnerin Lara Flatscher ein neuer Weltrekord für die Altersklassen U-19 und U-23. Der erst 16-jährige Rafael durfte dann auch bei der U-23 Weltmeisterschaft an den Start gehen und holte auch hier im Tandem-Mixed eine Bronze-Medaille.