Klassenerhalt des KSK trotz Niederlage in Wien gesichert
In der siebten Frühjahrsrunde der Herren-Superliga war der KSK Klagenfurt-Magdalensberg beim abstiegsgefährdeten KSV Wien zu Gast. Für die Wiener war ein voller Erfolg praktisch Pflicht, wollen sie noch die Klasse halten. Durch die Auswärtsniederlage des BBSV Wien im Vormittagsspiel beim KV Schwaz war schon vor Spielbeginn klar, dass der Klassenerhalt für den KSK Klagenfurt-Magdalensberg gesichert ist.
Aber zum Spiel: Im ersten Umlauf spielte der KSK mit Roman Leitner gegen die Nummer eins der Wiener, Richard Danoczy, und Andrej Lahovec gegen Riccardo Hennebichler. Wie zu erwarten hatte Roman keine Chance und verlor klar mit 588:650 Kegel. Die 650 Kegel von Danoczy waren auch schon die Tagesbestleistung. Andrej lag fast die gesamte Spieldauer voran, ein kleiner Durchhänger auf der letzten Bahn und ein verkorkster letzter Wurf kosteten mit 612:613 Kegel den erhofften Einzelpunkt, der eventuell den weiteren Spielverlauf beeinflusst hätte.
Im Mitteldurchgang spielten KSK-Younster Rafael Waldhauser gegen Richard Kindl und Martin Oberrauner gegen Andreas Pedevilla. Rafael spielte gut, gewann den ersten Satz, aber Kindl zeigte sich unbeeindruckt und gewann Satz zwei und drei jeweils nach Naturneunern auf den letzten Würfen. Somit musste sich Rafael mit guten 603:627 Kegel bei 1:3 Sätzen geschlagen geben. Martin zeigte über drei Bahnen ein starkes Spiel und entschied sein Duell mit 622:595 Kegel schon vorzeitig. Zwischenstand vor dem Schlussduellen: 1:3 bei -60 Kegel.
Im Schlussdurchgang spielten für den KSK Dominik Konec gegen Jürgen Ertl und Werner Rössler anstelle von Daniel Waldhauser (Wechsel vor Einspielzeit) gegen Patrick Vonderheidt. Dominik gewann sein Spiel klar mit 4:0 Sätzen, zeigte sich mit 602:566 Kegel aber nicht so stark als zuletzt. Werner hatte gegen die Nummer zwei der Wiener wenig zu melden und machte nach 60 Wurf für U-19 Spieler Sandro Winter Platz. Das Gesamtergebnis von 553 Kegel war gegen die 618 Kegel von Vonderheidt natürlich bei weitem zu wenig. Somit stand am Ende eine klare 2:6 Niederlage auf der Anzeige.
Endstand: 6:2 Mannschaftspunkte bei 14:10 Satzpunkten und 3669:3580 Kegel für das Heimteam KSV Wien

KSK Klagenfurt-Magdalensberg stehend von links: Werner Rössler, Andrej Lahovec, Daniel Waldhauser, Martin Oberrauner und Roman Leitner;
hockend von links: Dominik Konec, Sandro Winter und Rafael Waldhauser
weitere Ergebnisse:
KV Schwaz – BBSV Wien 6:2
SK FWT-Composites Neunkirchen – KSK Sparkasse Jenbach 6:2
KSK Union Orth/Donau – ASKÖ KSC Schneegattern 7:1
SKC Kleinwarasdorf – BSV Voith St. Pölten 5:3
Zwei Runden vor Schluss führt weiter der KSK Union Orth/Donau mit nun 28 Punkten vor SK FWT Composites Neunkirchen mit 26 Punkten und KV Schwaz mit 25 Punkten die Tabelle an. Der KSK Klagenfurt-Magdalensberg bleibt mit 13 Punkten auf Rang sieben.
Nächstes Wochenende findet das Final-Four der Champions League in Brcko (BIH) statt, daher bleiben die Super- und Bundesligen spielfrei.
In Kärnten wird am Samstag, 28. März um 15:30 im Leistungszentrum Klagenfurt das Finalturnier zum Kärntner Mannschaftscup ausgetragen. Dafür qualifiziert sind VAS Villach, ASKÖ SGS Spittal/Drau, KC Philips, BSK Kelag, sowie zwei Teams des KSK Klagenfurt- Magdalensberg.
Das nächste Spiel der Superliga folgt nach den Osterfeiertagen am Samstag, 11. April um 15:00 Uhr im Leistungszentrum Klagenfurt. Der KSK Klagenfurt-Magdalensberg empfängt dabei den Tabellenzweiten, SK FWT Composites Neunkirchen aus Niederösterreich.
Spielbericht: ÖSKB Ergebnisdienst