4:4 Remis mit Mannschaftsbahnrekord gegen KV Schwaz

KSK Klagenfurt-Magdalensberg
In der sechsten Frühjahrsrunde der Herren-Superliga war der Tabellendritte KV Schwaz aus Tirol beim KSK Klagenfurt-Magdalensberg zu Gast. Die Tiroler sind nach einem Upgrade im Sommer 2025 zu einem absoluten Topteam gewachsen und haben einen Medaillenplatz schon fast sicher. Für den KSK war zumindest eine leistungsmäßige Steigerung gegenüber dem letzten, eher schwachen, Heimspiel angesagt. Was folgte, waren gute bis sehr gute Leistungen auf beiden Seiten, und ein hochspannendes Finish.
Im ersten Umlauf spielte der KSK mit Andrej Lahovec, Roman Leitner und Rafael Waldhauser. Die Tiroler setzten Florian Fritzmann, Adam Budai und Hannes Lauckner dazu. Andrej konnte mit dem deutschen Spitzenspieler in den Reihen der Tiroler nicht ganz mithalten und verlor sein Spiel mit 1:3 Sätzen bei 596:631 Kegel. Auch Roman hatte gegen Adam Budai wenig zu melden, spielte zwar solide, aber verlor mit 0:4 Sätzen bei 584:619 Kegel. Youngster Rafael Waldhauser hingegen erwischte einen exzellenten Start und domminierte sein Spiel über weite Strecken. Mit 626:589 Kegel bei 3:1 Sätzen holte er den wichtigen Einzelpunkt für die Heimischen und hielt somit das Match offen. Zur Halbzeit stand es 1:2 an Mannschaftspunkten bei minus 33 Kegel aus Sicht der Kärntner.
Im zweiten Umlauf spielten Martin Oberrauner gegen Thomas Kofler, Dominik Konec gegen Marco Dummer und Kapitän Daniel Waldhauser gegen Roland Gstrein. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der den Ausgang des Spiels in jede Richtung offenließ. Die Entscheidung sollte erst mit den letzten Würfen fallen. Martin spielte mit 615 Kegel ein starkes Ergebnis, aber ein, zwei missglückte Würfe gegen Ende des Spiels kosteten den Einzelpunkt, den sich Kofler mit 619 knapp sicherte. Dominik agierte auf seiner Startbahn noch etwas zurückhaltend, spielte sich aber in einen Rausch und erzielte mit 667 Kegel nicht nur die Tagesbestleistung, sondern auch eine neue persönliche Bestleistung. Sein Spiel gewann er mit +74 Kegel bei 3:1 Sätzen. Kapitän Daniel Waldhauser, der angeschlagen ins Spiel ging, machte nach 30 Wurf Sandro Winter Platz. Sandro machte zwar ein gutes Spiel, musste sich aber dem Routinier, Roland Gstrein, mit 577:593 Kegel geschlagen geben. Aber die schon gute Mannschaftsleistung gepaart mit der starken Performance von Dominik ließ in Summe mit 3665 Kegel einen neuen Mannschaftsbahnrekord auf der Anzeige aufleuchten, was dem KSK Klagenfurt-Magdalensberg zu einem überraschenden Remis verhalf. Ein Punktegewinn mit dem der Klassenerhalt den Kärntnern kaum noch zu nehmen ist.

Dominik Konec mit neuer persönlicher Bestleistung von 667 Kegel
Endstand: 4:4 Mannschaftspunkte bei 10:14 Satzpunkten und 3665:3644 Kegel aus Sicht des KSK
weitere Ergebnisse:
BBSV Wien – SKC Kleinwarasdorf 3:5
KSK Sparkasse Jenbach – KSV Wien 6:2
ASKÖ KSC Schneegattern – SK FWT-Composites Neunkirchen 1:7
BSV Voith St. Pölten – KSK Union Orth/Donau 1:7
Die Tabelle führt weiter der KSK Union Orth/Donau mit nun 26 Punkten vor SK FWT Composites Neunkirchen mit 24 Punkten und KV Schwaz mit 23 Punkten an. Der KSK Klagenfurt-Magdalensberg verlor einen Platz und liegt nun mit 13 Punkten auf Rang sieben.

Gemeinschaftsfoto KSK Klagenfurt-Magdalensberg & KV Schwaz
Nächstes Wochenende findet das Viertelfinale des Österreich-CUP statt. Der KSK Klagenfurt-Magdalensberg muss nach Tirol zur SPG SKVI-KC Katzenberger (1. BL-West) reisen. Das Spiel findet am Samstag, 14. März um 14:00 Uhr auf den Sportkegelbahnen Hötting West in Innsbruck statt. Ziel ist der Einzug ins Final-Four.
Spielbericht: ÖSKB Ergebnisdienst